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Moskau Das Andreevskij Männerkloster. Andreevskaja Uferstraße, 2. ![]() Das Andreevskij Männerkloster wurde 1648 am Platz des 1547 verbrannten Klosters (laut Überlieferung war hier das erste Kloster im 13. Jahrhundert) am rechten Ufer des Moskau-Flusses im Bezirk der heutigen Vorobjovy Berge von dem nahen Berater des Zaren Aleksej Michajlovitsch, dem Staatsmann F. M. Rtitschjev gegründet, der sehr viel für die Entwicklung der Kultur gemacht har. Er hat aus Kiev die hochgebildeten Mönche eingeladet – Epiphanij (Slavinetskij), Arsenij (Satanovskij), Damaskin (Ptitskij) und Pheodosij (Saphanovitsch); und hat die erste in Moskau Schule gegründet (die sogenannte Rtischjego Bruderschaft), die als Vorgänger der slavisch- griechisch- lateinischen Akademie gilt. Diese Mönche haben die Bücher aus verschiedenen Sprachen ins Russische übersetzt. Ursprünglich hat das Kloster Verklärungskirche geheißen. 1675 war das steinerne viereckige Kuppelkloster des Heiligen Märtyrers Andrej Stratilat aufgebaut (am Platz des gleichnamigen hölzernen Klosters 1591, das aus Anlass der Befreiung Moskaus von der Invasion des Krimer Khanes Kasy-Girej am Tag des Heiligen Andrej Stratilat gebaut ist). Dann war das Kloster Andreevsij genannt. 1689 – 1701 ist von Rtischjev im Stil des Moskauer Barock das Kloster der Auferstehung Christi in Plennitsy gebaut. Das Kloster ist im 19. Jahrhundert gebaut. Bis heute gibt es einen Fries aus großen Kacheln des Meisters S. Polubes (Ende des 18. Jahrhunderts). 1748 ist auf Kosten S. B. Scheremetjev der dreirangige Glockenturm mit dem Kloster des Erzengels Michail im klassischen Stil errichtet und 1848 auf Kosten M. Sotkin umgebaut. 1725 war das Kloster geschlossen und galt bis zum Jahre 1730 als eine Anstalt für Aufnahme und Erhaltung der Findelkinder und obdachlose Kinder. Ab 1730 war das Kloster erneuert. 1765 war es endgültig abgeschafft, die Gotteshäuser wurden zu den Gemeinden. 1775 war das weibliche Erziehungs- und Arbeitshaus errichtet. 1918 war das Heim geschlossen und galt als bewohnbar. In demselben Jahr war das Gotteshaus des Heiligen Märtyrers Andrej Stratilat geschlossen, 1924 - das Kloster der Auferstehung Christi, 1940 – das Kloster des Apostels Jochann Bogoslov. Ab 1960 befand sich im Kloster ein wissenschaftliches Forschungsinstitut. 1960 – 70 wurden die Gebäude des Klosters restauriert. Im August 1991 wurdet der Patriarchalische Hof gegründet und es wurde entschlossen, dort die Sinodaljnaja Bibliothek des Moskauer Patriarchats unterzubringen. Ab März 1992 wurden die Gottesdienste im Kloster der Auferstehung Christi erneuert, 1997 wurde der Glockenturm über dem Kloster des Apostels Jochann Bogoslov wiederaufgebaut (10 Glocken – 6 Tonnen schwer, im Betrieb von Rudolf Perner in Passau, Deutschland hergestellt). Der Komplex des ehemaligen Andreevskij Klosters ist der russischen orthodoxen Kirche zurückerstattet. Kirche von Johannes dem Täufer das Gotteshaus des Heiligen Märtyrers Andrej Stratilat Christi-Auferstehungs-Kirche |
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