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Moskau



Die Kirche der Ikone „Maria orans“ („Znamenije“).
Warwarka Str., 8-10.

Russische Kirchen  Die Kirche der Ikone „Maria orans“ („Znamenije“).


Die Kirche wurde 1679 – 84 (die Baumeister – Pskower Meister F. Grigorjew, G. Anissimow) in Sarjadje, im Znamenski Männerkloster gebaut (errichtet 1631 vom Zaren Michail Romanow auf dem alten Hof (Sippenguthaus) der Bojaren Romanows, nach dem Tod seiner Mutter M.I. Romanow). Die Kirche wurde nach den Bränden 1737, 1812 restaueriert. Außer dem Dom gehören zum Klosterensemble: der Glockenturm (gebaut in 1784 – 89 nach der Abtragung des Znamenski-Dom-Glockenturmes, auf dem Fundament des ehemaligen übertorigen Gotteshauses des Heiligen Jakobs – 1756, im Jahre 1960 wurde er vom Dom durch eine Gerüstbrücke getrennt), das Nordgebäude der Mönchszellen 1676 – 80 (1908 aufgestockt), das Dienstgebäude seit dem 18. Jh. (zwischen den Kammern und dem Hotel „Rossia“ („Russland“)), die Gemächer der Bojaren Romanows (15. – 17. Jh., hier ist der zukünftige Zar Michail geboren; seit 1932 – die Filiale des Staatlichen Historischen Museums Moskau).

Das monumentale, fünfköpfige Gotteshaus ist vom Norden und Westen mit einer zweirangigen offenen Galerie mit Außentreppen umgeben, bei ihrer Westecke befand sich der Zeltglockenturm (abgetragen Ende des 18. Jahrhunderts wegen der Senkung des Fundaments).

Russische Kirchen  Die Kirche der Ikone „Maria orans“ („Znamenije“).


Das Kloster wurde 1928 – 29 geschlossen. Seine Räume wurden als Wohnräume verwendet. Die sich dort vor der Klosterschließung befundene Familienikone des Romanowshauses „Znamenie“ (16. Jh.) mit den Heiligen an den Ränden ist ins Irkutsker Museum geraten. Der Dom war ein einem Fehlerzustand. Er wurde 1963 – 72 nach dem Muster des Gotteshauses 1684 restauriert und als ein Konzert- und Vorlesungssaal der Allrussischen Schutzgesellschaft für Geschichte- und Kulturdenkmäler verwendet. Es sind Fragmente der Wandmalerei 1740 im Obergotteshaussaal, an den Fenster- und Portalabhängen von der Nordseite erhalten (Ikonenmaler S. Dmitriew, A. Iwanow). Ein breiter viereckiger Rauminhalt vom Obergotteshaus ist durch ein geschlossenes Gewölbe als Kassetten gedeckt, in ihrer Mitte sind Stuckrosetten zu sehen. Die Gesimse stützen die Pilaster mit Kartuschen. Aus den Arbeiten vom Ende des 18. Jahrhunderts sind die Temperamalerei in den Pilasterkartuschen und der Schmuck des Altarvorsprungs im zweiten Rang erhalten. Im Kuppelzentrum vom Zentrallichthaupt gibt es „das Auge des Vorsehens“. Die Kirche wurde 1992 eingeweiht.
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